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 Deutsch-Ungarische Korrespondenz, 1. Ausgabe 2002, Nr. 14:

     Inhalt




Herausgeber:
Deutsch-Ungarische Gesellschaft
in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Sitz Stuttgart
Internet: http://www.gemeindetag-bw.de/dug/index.php
Geschäftsstelle:
Hauptstraße (Rathaus)
70839 Gerlingen
Telefon: 07156/205-325
Fax: 07156/205-345
Verantw. Redaktion: Jürgen Rahmig

5. Jahrgang/ 1. Ausgabe 2002/ Nr. 14

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Mitgliederversammlung 2002
der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft

am Freitag, 15. März 2002, 17.30 Uhr, im Rathaus der Stadt Fellbach.

    Tagesordnung:

    1. Jahresbericht des Vorstands für 2001
    2. Bericht des Kassenprüfers
    3. Entlastung des Vorstands
    4. Genehmigung des Haushaltsplans 2002
    5. Wahl von Vorstandsmitgliedern
    6. Verschiedenes


 
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Verleihung des Kulturpreises 2002 der DUG

Die Deutsch-Ungarische Gesellschaft lud im Anschluss an die Mitgliederversammlung in Zusammenarbeit mit der Stadt Fellbach und mit dem Kulturinstitut der Republik Ungarn zum Festakt am 15. März, 2002, 19.30 Uhr, ins Rathaus in Fellbach zur Verleihung des Kulturpreises 2002 der DUG.

Preisträger 2002: Verein "SZIA" e.V., Köln (Soziale Zusammenarbeit und Interkultureller Austausch zwischen Deutschland und Ungarn e.V.)

Sonderpreis 2002: Professor Dr. Karl Manherz, Budapest

Anlässlich des ungarischen Millenniums im Jahr 2000 hatte die Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Stuttgart, einen Kulturpreis für herausragende Leistungen gestiftet, die der Pflege und Förderung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Ungarn dienen.

Der Kulturpreis der DUG wird am ungarischen Nationalfeiertag 2002 zum zweiten Mal verliehen.

Die DUG lädt Sie zur Teilnahme an dem Festakt der Verleihung ein.

    Programm:

    Begrüßung Dr. Christian O. Steger, Vorsitzender Deutsch-Ungarische Gesellschaft
    Grußwort Christoph Palm, Oberbürgermeister der Stadt Fellbach
    Musik Symphonie - Orchester des Nagy Lajos Gymnasiums, Pécs; Leitung: Lili Borbás
    Festvortrag Professor Dr. László Kiss, Budapest "Ungarn in Europa. Nation und Integration"
    Musik Symphonie - Orchester des Friedrich Schiller Gymnasiums, Fellbach; Leitung: Dr. Günther Pauker
    Verleihung des Kulturpreises Laudatio der Preisträger des Kulturpreises der DUG, Minister Dr. Christoph-E. Palmer, MdL, Ko-Vorsitzender der Gemischten Regierungs kommission Baden - Württemberg / Ungarn
    Musik Symphonie - Orchester des FSG
    Schlusswort Gyula Kurucz, Direktor des Ungarischen Kulturinstitutes, Stuttgart
    Musik Symphonie - Orchester, Pécs
    Anschließend kleiner Empfang

Professor Dr. László Kiss - Professor für europäische und internationale Politik, Mitglied des Senats der Gyula Andrássy Universität in Budapest, u.a. Lehr- und Forschungstätigkeit: internationale Entscheidungstheorien, Konfliktmanagement, Nachkriegsgeschichte. Zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen.

Die Deutsch-Ungarische Gesellschaft dankt der Landesbank Baden-Württemberg für die Unterstützung des Kulturpreises der DUG.

Nachfolgend einige Informationen zu den beiden Preisträgern:

Die Initiative Szia - Soziale Zusammenarbeit und Interkultureller Austausch zwischen Deutschland und Ungarn e.V. in Köln ist ein deutsch-ungarisches Projekt des "freiwilligen Dienstes". Die Projekte des Vereins Szia sind im Internet dokumentiert unter http://www.szia.de.

Der freiwillige ökologische Dienst in Ungarn ist ein zwölfmonatiger Freiwilligendienst für junge Deutsche und Ungarn im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Der Dienst steht in engem Zusammenhang mit dem Programm "Freiwilligendienste zwischen Deutschland und Mittel- und Osteuropa" der Robert-Bosch-Stiftung.

Rechtsträger dieses Dienstes in Ungarn ist der gemeinnützige Verein Szia. Auf ungarischer Seite wird das Projekt getragen von der Göncöl-Allianz in Vác. Die gemeinnützige Göncöl-Allianz unterhält ein Institut für Regionalforschung und beschäftigt sich mit der Erarbeitung von Umweltschutzprogrammen, Regionalförderungsplänen und mit der Umweltkonfliktbearbeitung, sowie mit deren rauminformatischer Darstellung. Göncöl vertreibt über einen eigenen Verlag Publikationen, die der naturwissenschaftlichen Informationsverbreitung für ein breites Publikum dienen und zur Entwicklung des Umweltbewusstseins beitragen. Die Göncöl-Allianz unterhält unter anderem Einrichtungen der Umwelterziehung und Bildungszentren in Pénzésgyör, Ipolyszög und Vác.

Szia geht es um Völkerverständigung auf der Ebene der Jugendlichen und mit Hilfe ökologischer Projekte in Ungarn und Deutschland. Mit dem freiwilligen ökologischen Dienst in Ungarn soll die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges Engagement aufgegriffen werden. Dabei werden Grundkenntnisse im Bereich des Natur- und Umweltschutzes vermittelt und Einblick in verschiedene ökologische Berufsfelder gegeben. Verbessert werden soll das gegenseitige Verständnis von deutschen und ungarischen jungen Erwachsenen.

Zu den Projekten zählen beispielsweise Baumpflanzaktionen und Begrünungs-arbeiten, umweltpädagogische Aktionen in Kindergärten und Grundschulen, die Unterstützung der Einwohnerschaft zum Beispiel von Kistarcsa bei der Einführung der getrennten Müllsammlung in einer Wohnanlage und die Mitarbeit bei der Errichtung einer dezentralen Behälter-Kompostieranlage. In Zusammenarbeit mit Göncöl geht es um die Kartierung von Landschaftsschutzgebieten, die Errichtung und Pflege eines Naturlehrpfades, Instandsetzung von Dämmen, Gräben und Schleusenanlage, Errichtung eines Gemeinschaftshauses aus Holz und Öffentlichkeitsarbeit für Interessierte in Deutschland.

Prof. Dr. Karl Manherz, geboren am 1. Mai 1942 in Pilisvörösvár in Ungarn, studierte Germanistik und Hungarologie an der Budapester Eötvös-Universität, unterrichtete dann an der Grundschule und dem Gymnasium des Staatlichen Ballettinstitutes und wurde ihr Direktor. 1971 habilitierte er. Seit 1970 war er außerdem Lehrbeauftragter im Deutschen Seminar, später in der Fachgruppe für allgemeine Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Eötvös-Universität. Gegen Ende der 70er Jahre war er Humboldt Stipendiat in Marburg an der Lahn und in München.

1981 Ruf an die Eötvös-Universität als Leiter des Lehrstuhls für Germanistik und Romanistik. Gründung der späteren Fächer Skandinavistik und Nederlandistik sowie der Forschungsgruppe für die Arbeiten am Ungarndeutschen Sprachatlas und Wörterbuch. Manherz ist Herausgeber zahlreicher Reihen, unter anderem zur Volkskunde der Ungarndeutschen, ver-öffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher.

Von 1984 bis 1987 war er Prodekan der Philosophischen Fakultät, danach Prorektor für Studienangelegenheiten der Eötvös-Universität. Von 1989 bis 1990 war er Vizeminister für Kultur und Bildung im Ungarischen Bildungsministerium, unter anderem Initiator der Programme TEMPUS sowie Anschluss an das europäische Hochschulwesen, Mitwirkung an der Gründung zahlreicher Stiftungen sowie der PHARE-Programme.

Manherz ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, der Ungarischen Sprachwissenschaftlichen Gesellschaft, der Ungarischen Ethnographischen Gesellschaft. Er war zwei Jahre lang Sekretär der Sprachwissenschaftlichen Sektion der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Nach dem Regierungswechsel 1990 war er beamteter Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Unterricht. Vom 1. März 1991 an war Manherz Staatssekretär im Ministerpräsidentenamt, zuständig für Fragen der ungarischen ethnischen Minderheiten. Seit 1993 ist er Dekan der Philosophischen Fakultät. Er ist Träger verschiedener Auszeichnungen, darunter des Bundesverdienstkreuzes.
Ehrenamtliche Funktionen: Präsident des Verbandes der Ungarndeutschen (bis 1994), Vorsitzender des Deutschlehrervereins in Ungarn.

Ab 1992 - mit der Gründung des Germanistischen Institutes - wurde der institutionelle Rahmen der ungarischen germanistischen Ausbildung und Forschung neu gestaltet. Die deutsche Sprachwissenschaft, die deutschsprachige Literaturwissenschaft, die Sprachen (Skandinavistik, Nederlandistik) haben selbstständige Lehrstühle erhalten, und die Lehre und Forschung wurden neben staatlichen Mitteln auch durch den persönlichen Einsatz von Prof. Manherz durch private Stiftungen unterstützt. Auf Initiative von Manherz wird eine dreijährige Lehrerausbildung im Institut eingeführt. 1994 gründet er das Forschungs- und Lehrerausbildungszentrum der Ungarndeutschen, dessen Direktor er auch heute noch ist.


 
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Programm zum Landesjubiläum Baden-Württemberg



Ungarn ist neben Frankreich, der Schweiz und Polen eines von vier Partnerländern zum Landesjubiläum, in denen sich Baden-Württemberg im Lande präsentiert. So ist Baden-Württemberg Gastland beim Frühjahrsfestival vom 16. bis 31. März 2002, wird beim Budapester Forum Alter Musik am 27. Mai 2002 und beim Herbstfestival vom 18. Oktober bis 3. November in Ungarn mit Gastspielen vertreten sein. Gefeiert wird aber auch in rund 50 Partnerkommunen. Einige der Veranstaltungen (zum Beispiel das Früh-jahrsfestival) können im Internet (www.festivalcity.hu) abgerufen werden.

Unter anderem sind im Rahmen des Frühjahrsfestivals geplant: Ausstellungs-projekt der Staatsgalerie Stuttgart mit dem Museum der Schönen Künste in Budapest; "Romantik", ein Gastspiel der Staatsoper Stuttgart mit "Alcina" von Händel (am 25. März 2002 in der Ungarischen Staatsoper), ein Gastspiel des Balletts des National-theaters Mannheim mit "Mozart Requiem" am 26. März 2002 im Thália-Theater Budapest, ein Gastspiel der Bachakademie Stuttgart mit der Johannespassion am 27. März 2002 in der Musikakadamie.

Das Kammerorchester Stuttgart wird am 31. März 2002 ein Gastspiel im Italienischen Kulturinstitut geben. Geplant sind weiter verschiedene Konzerte mit dem Organisten Professor Zsigmond Szathmáry von der Musikhochschule Freiburg, ein Gastspiel des Theaters tribBühne-Stuttgart im Katona-József-Theater, in der Deut-schen Bühne Budapest sowie in Pécs und in Szekszard, ein Internationales Tanz-projekt und ein Gastspiel der Jungen Deutschen Philharmonie in der Budapester Redoute. (alle Angaben sind ohne Gewähr. Eine Broschüre mit den geplanten Veranstaltungen zum Landesjubiläum soll Mitte März 2002 erscheinen).


Reiterspiele in der Puszta

Reutlingen/Szolnok. Gymnasiasten des Bildungszentrums Nord in Reutlingen-Rommelsbach (BZN) verbrachten im Spätsommer 2001 neun herrliche Tage in der Reutlinger Partnerstadt Szolnok in Ostungarn. Die 21 Schülerinnen und Schüler absolvierten dort ein vielseitiges kulturelles und landeskundliches Programm und informierten sich vor Ort über die politischen Gegebenheiten in der 80 000 Einwohner zählenden Stadt.

Fast familiär ging es beim Empfang der BZNler im Szechenyi-István-Gymnasium zu. Die 14- bis 17-jährigen Schüler erlebten ungarische Geschichte live. In der Puszta, im geschichtsträchtigen Ort Pusztaszér bewunderten sie das außergewöhnliche, im Durchmesser 16 Meter große Rundgemälde von Árpád Festy, das die Eroberung des Karpatenbeckens durch die Ungarn im Jahr 896 darstellt.

An die Hengstparade im vertrauten Marbach erinnerten die Pferdevor-führungen beim Besuch zweier Reiterhöfe in der Puszta. Beeindruckend waren aber nicht nur die Reiterspiele, sondern auch das imposante Parlamentsgebäude in der ungarischen Hauptstadt Budapest, dem nächsten Reiseziel der deutschen Schüler. Das eklektizistische Bauwerk mit seiner fast 100 Meter hohen Kuppel und 691 Räumen am Ufer der Donau und im Angesicht der Ketten- und der Margit-Brücke ist eines der Budapester Wahrzeichen.

Abgerundet wurde der Besuch der Schüler in Ungarn in der barocken Stadt Eger im Norden des Landes. Eger ist zu einem Symbol des ungarischen Freiheitskampfes gegen die Türken geworden. Mit einer Party in Szolnok am Zusammenfluss von Zagyva und Theiß verabschiedeten sich die Schwaben von ihren ungarischen Gast-gebern.

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Mit dem Kanu auf dem Bodrog

Reutlingen/Szolnok. Der Austausch zwischen Jugendlichen der Reutlinger Schulen und der Partnerstadt Szolnok ist ziemlich rege. Eine Gruppe Jugendlicher aus Reutlingen besuchte im Sommer 2001 Ungarn. Es war bereits die fünfte derartige Jugendbegegnung. Die Idee dieser Jugendbegegnung stammte vom ehemaligen Leiter des Jugendhauses in Orschel-Hagen. In Béla Pap vom Kulturbüro in Szolnok fand sich ein begeisterter Freund dieser Idee der zwanglosen Begegnung von Jugendlichen. Unterstützt wird dieser Kontakt vom Reutlinger Amt für Jugend und Sport. Mittel werden auch vom Bund zur Verfügung gestellt. Dieses Mal mussten sich erstmals die neuen Leiter des Jugendhauses, Nicole Böckle und Harry Hain, als Organisatoren bewähren.

Obligatorisch war natürlich der Besuch des geschichtlichen Museums in Szolnok und eine Stadtführung, doch bei der großen sommerlichen Hitze war das städtische Freibad ein willkommeneres Ziel. Traditionell war auch das Fußballspiel Deutschland-Ungarn zwischen den Jugendlichen beider Nationen. Als Highlight der gesamten Reise entpuppte sich eine dreitägige Kanu-Tour auf dem Bodrog-Fluß. Mit Schwimmwesten, Sonnencreme und Mitteln zur Abwehr der Moskitos ging es nach einer Einweisung los. Zwei Mal wurde in Zelten übernachtet, doch aufgrund der vielen Stechmücken war an Schlaf kaum zu denken gewesen.

In Budapest besuchten die Jugendlichen das größte Rock-Festival Europas. Zuvor lernte man Budapest kennen, abends luden dann die 15 Bühnen zum Rocken ein. Nach all diesen gemeinsamen Unternehmungen fiel der Abschied nach zwei Wochen ziemlich schwer. Schon bald nach der Rückkehr begann das Planen für den ungarischen Gegenbesuch.

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Interessante Ungarn-Reise

Inzigkofen. Das Volkshochschulheim Inzigkofen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Europazentrum Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg vom 29. September bis 6. Oktober 2002 eine interessante Reise nach Ungarn. Die Leitung wird Dr. Michael Bosch (Stuttgart) haben unter Mitarbeit von Sarolta Sipos (Budapest). Sipos, Jahrgang 1956, arbeitet seit 1993 beim ersten ungarischen Satelliten-TV-Programm und leitete schon etliche Studienreisen durch Ungarn.

Ungarn bietet als Reiseland etwas ganz Besonderes. Kelten, Römer, Goten haben deutliche Spuren hinterlassen. Seit 1000 Jahren ist es mittlerweile Teil des christlichen Abendlandes. Und heute will Ungarn wieder ganz dazugehören und ist folglich aussichtsreicher Kandidat für eine baldige Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich in Ungarn in besonderem Maße.

Ungarn war jahrhundertelang ein wichtiges Zentrum europäischer Geschichte und Kultur. Es war und ist eine der Säulen Mitteleuropas und stellt daher einen dieser attraktiven Räume der Verbindung und des Übergangs von West nach Ost, aber auch von Süd nach Nord dar. Einmalige Baudenkmäler verschiedener Epochen, eine ganz eigene Kunst- und nicht zuletzt Musiklandschaft sind eingebettet in eine spannungsreiche Szenerie.

Die Weiten der Pannonischen Tiefebene werden gegliedert durch Flüsse, Burgen, Klöster und Städte. Sie sind geprägt durch die Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident, zwischen Habsburg und Osmanischem Reich und durch das Ringen um die Selbstbehauptung eines der kleineren Völker Europas. Dafür stehen Pécs, Sopron, Györ und vor allem Budapest.

Exkursion "Ungarn - Kultur, Geschichte, Gegenwart": Abfahrt ist am 29. September 2002 voraussichtlich um sieben Uhr in Inzigkofen, Rückkehr am 6. Oktober 2002 gegen 20 Uhr. Unterwegs gibt es Zustiegsmöglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit, die Nächte vor und nach dem Kurs im VHS-Heim Inzigkofen zu übernachten. Anmeldungen und Informationen zur Reise beim Volkshochschulheim Inzigkofen, Parkweg 3, 72514 Inzigkofen. Tel.: 07571-73980, Fax: 07571-739833. E-Mail: vhs-heim-inzigkofen@t-online.de Homepage: www.vhs-heim.de


Studie "Jugend 2000" in Ungarn

Budapest. Über die Hälfte (57 Prozent) aller Jugendlichen in Ungarn im Alter zwischen 14 und 29 Jahren bezeichnen sich als religiös. Immerhin 36 Prozent bezeichnen sich als nicht religiös. Das ergab die Studie "Jugend 2000" des Nationalen Jugendforschungsinstituts in Ungarn. Lediglich ein Drittel der 8000 Befragten gab an, in der Familie religiös erzogen worden zu sein. Nur zehn Prozent gaben an, einer Kirche anzugehören. Was die kirchliche Zugehörigkeit der jungen Ungarn angeht, zeigte sich ein starkes Land-Stadt-Gefälle.

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Bartl-Ausstellung im Kulturinstitut und danach in Ulm

Stuttgart/Ulm. Die am 14. Oktober 2001 in Stuttgart-Bad Cannstatt eröffnete Ausstellung Josef Bartl ist derzeit im Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart zu sehen. Im Anschluss daran wandert die Ausstellung ins Donauschwäbische Zentralmuseum nach Ulm, wo sie vom 18. April an zu sehen sein wird.

Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass die DUG zur Ausstellung des Malers Josef Bartl einen schönen Bildband über Josef Bartl und seine Werke herausgegeben hat.

Josef Bartl, Bildband 1951-2000, Stuttgart 2001, ISBN 3-9806483-2-X.
Der Bildband kostet 28 Euro.


 
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Fremde Heimat - Das Lager Schlotwiese
Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm
1. Februar bis 1. April 2002

Ulm. Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zählt man in der Bundesrepublik Deutschland noch mehr als 1900 Wohnlager. In ihnen lebt über eine Viertel Million Flüchtlinge und Vertriebene. In jedem Landkreis und in fast jeder Gemeinde gibt es nach 1945 Wohnlager, in denen die aus Ost-Mitteleuropa geflüchteten und vertriebenen Deutschen notdürftig untergebracht sind.

Das Flüchtlingswohnlager auf der Schlotwiese in Stuttgart-Zuffenhausen mit seinen über 1200 Insassen ist eines dieser Lager gewesen. Die Menschen dort waren Volksdeutsche aus dem Grenzgebiet zwischen Jugoslawien, Kroatien und Ungarn. Sie waren am Ende des Zweiten Weltkrieges evakuiert, vertrieben oder zur Flucht gezwungen worden. Im Lager entstand eine funktionierende Flüchtlingsgemeinde mit Handwerksbetrieben und Läden, mit einem Kindergarten, einer Schule und einer Kirche.

Die drei Teile der Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm sind auch ein Gang durch die Geschichte der Lagerbewohner. Sie kommen in der Ausstellung hörbar zu Wort und erzählen ihre Eingliederungsgeschichte.

Das Beispiel dieses Lagers ist sicher einmalig, nicht aber die Geschichte seiner Bewohner. Sie finden in der Fremde eine neue Heimat, die alte wird ihnen fremd. Die Geschichte der Schlotwiesener schildert einen Prozess, der so in der Nachkriegszeit millionenfach stattfand, der sich aber auch gegenwärtig täglich vor unseren Augen abspielt.

Zu der Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm, die noch bis zum 1. April 2002 zu sehen ist, gibt es auch ein Begleitprogramm, das auch auf die Situation von Flüchtlingen in und um Ulm nach 1945 und bis heute näher eingeht.

Öffnungszeiten des Museums in der Schillerstraße 1:
Dienstag bis Sonntag von zehn bis 17 Uhr. Montags geschlossen.
Internet: www.dzm-museum.de
E-Mail: info@dzm-museum.de


Zweite Humboldt-Konferenz

Budapest. Der Partnerverein der DUG, der Ungarische Humboldt-Verein, der 1991 gegründet worden war und dem inzwischen weit über 300 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Ungarn angehören, veranstaltete Ende 2001 die zweite Ungarische Humboldt-Konferenz - fünf Jahre nach der ersten Tagung in Pécs. Rund 150 Teilnehmer aus Ungarn, Deutschland und weiteren Staaten trafen sich in der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest. Den Festvortrag "Sprachen öffnen die Welt" hielt der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn, Professor Wolfgang Frühwald.

Zu den Humboldtianern gehört übrigens auch Prof. Dr. Karl Manherz, der am 15. März mit dem DUG-Kulturpreis ausgezeichnet wird. Frühwald verwies auf die Bedeutung regionaler Verständigung und würdigte den Prozess der Demokratisierung in den Staaten der Region.

Der Humboldt-Verein in Ungarn gibt seit 1997 auch eine deutschsprachige Zeitschrift heraus, die durch die Donauschwäbische Kulturstiftung Baden-Württemberg gefördert wird; diese "Humboldt-Nachrichten" erscheinen zweimal pro Jahr.

nz/er


 
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50 Jahre Südosteuropa-Gesellschaft
Wissenschaftliche Mittlerorganisation und wichtiger Träger deutscher Kulturpolitik

München. Die Südosteuropa-Gesellschaft feierte Anfang Februar 2002 mit einer Festveranstaltung in der Residenz in München ihr 50-jähriges Bestehen. Die Südosteuropa-Gesellschaft (SOG) ist als wissenschaftliche Mittlerorganisation eine zentrale Einrichtung im Bereich der Südosteuropa-Forschung in Deutschland. Sie gehört seit ihrer Gründung 1952 zu den wichtigen Trägern der deutschen auswärtigen Kulturpolitik.

Die SOG sieht es als ihre Aufgabe an, durch ihre Tätigkeit Brücken zu bauen. Die SOG bietet durch ihre Veranstaltungen, Publikationen und durch das im Kreis ihrer Mitglieder vereinte Expertenwissen aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Medien ein Forum für den Dialog zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den südosteuropäischen Ländern und für die politikberatende wie politikbegleitende Diskussion.

Entsprechend ihrer Satzung ist die SOG eine private und gemeinnützige Vereinigung von Wissenschaftlern, Politikern, Vertretern der Wirtschaft und der Medien. Der Sitz der Gesellschaft ist München. Zentrale Aufgaben der SOG sind es, die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu den südosteuropäischen Ländern zu fördern und die Kenntnis über historische und gegenwärtige Entwicklungen in dieser Region zu vertiefen.

Partnerländer sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Republik Moldau, Rumänien, Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien/Montenegro), Slowakei, Slowenien, Türkei, Ungarn und Zypern.

Erfolgreiche Forschung und die Erarbeitung von Problemlösungen brauchen einen zukunftsorientierten Dialog über Grenzen zwischen Staaten und Interessensgruppen hinweg. Die SOG sucht diesen Dialog auf mehreren Ebenen: international, national und auch interdisziplinär.

Die Südosteuropa-Gesellschaft bietet ein Forum für die unparteiische Diskussion aktueller politischer, ökonomischer, rechtlicher und sozialer Entwicklungen in Südosteuropa sowie für die Vermittlung von historischen und kulturellen Zusammenhängen. Sie schafft Plattformen für den Erfahrungsaustausch, hilft Problemlösungen zu erarbeiten und bietet Erfahrungsgrundlagen für praktisches Handeln.


Gegen EU-Agrarvorschläge

Budapest. Ungarn und Polen wehren sich gegen den Vorschlag der Kommission der Europäischen Union, der Direktzahlungen an Bauern in den künftigen EU-Mitgliedsländern vorsieht. Dies verlautete am 7. Februar 2002 laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa im Anschluss an ein Gespräch zwischen Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Órban und dem polnischen Außenminister Wlodzimierz Cimoszewicz.

Der Fernseh-Sender RTL Klub meldete, die beiden Politiker hätten die im Vorschlag der europäischen Kommission anvisierte Zehnjahresfrist, in deren Verlauf Neumitglieder nur in einen verminderten Genuss der Brüsseler landwirtschaftlichen Förderungen gelangen sollen, als den inakzeptabelsten Teil des Dokuments bezeichnet.

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DUG-Nachrichten


Noering in Budapest geehrt

Budapest. Der Gründer der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft und Ehrenvorsitzende der DUG, Ulrich Noering, ist am 26. Januar im Gebäude des Ungarischen Journalistenverbandes Muosz in Budapest geehrt worden. Ulrich Noering, der 80 Jahre alt geworden ist, hatte gerade in einer Zeit den Dialog mit Ungarn geführt, so hieß es, als es noch nicht so ohne weiteres möglich war, etwas in die Wege zu leiten und die Menschen einander näher zu bringen. Der Journalist hatte 1984 die Gesellschaft der Ungarnvereine in Stuttgart gegründet, aus der die DUG entstanden ist. Mitte der 80er gab er die "Ungarn-Nachrichten" heraus, die es inzwischen nicht mehr gibt.

nz


Ungarisch-Kurse

Unser Vorstandsmitglied Erika Hambel bietet von der DUG aus Ungarisch-Kurse an. Ihr Angebot richtet sich vor allem an Firmen. Näheres unter Tel. 07034 80 28


Euro-Umstellung/Neue Preise

Nachfolgend die Mitgliedsbeiträge und die Preise für die im DUG-Verlag heraus-gegebenen Bücher in Euro.
Mitgliedsbeitrag für Einzelpersonen: 63 Euro, für weitere Familienmitglieder 31 Euro und für gemeinnützige juristische Personen 184 Euro.




Achtung!

Geändert hat sich durch Bankenfusion der Name unserer Bankverbindung und damit die Bankleitzahl. Sie heißt nicht mehr Volksbank Gerlingen.
Die Bankverbindung der DUG lautet jetzt korrekt:


Volksbank Strohgäu, BLZ 600 629 09, Kto.-Nr. 75 371 006


DUG-Bücher:

Jürgen Rahmig Ungarns Rückkehr nach Europa, Stuttgart 1998, ISBN 3-9806483-0-3. 12,80 Euro.

János Gulya (Hrsg.) Der deutsche Petöfi - 61 Gedichte, Stuttgart 1999, ISBN 3-9806483-1-1. 10,10 Euro.

Josef Bartl Bildband 1951-2000, Stuttgart 2001, ISBN 3-9806483-2-X. 28 Euro.


Termine und Veranstaltungen

13. April 2002 47. Bundesschwabenball in der Stadthalle Gerlingen. Weitere Informationen beim Landesvorsitzenden der LDU, Josef Brasch, Birkachstr. 29, 75382 Althengstett-Ottenbronn, Tel. 07051/3427.

17. bis 20 Mai 2002 Gerlingens ungarische Partnerstadt Tata feiert das Landesjubiläum Baden-Württemberg unter Teilnahme und Mitwirkung einer größeren Gerlinger Delegation.

2. bis 5. August 2002 Partnerschaftstreffen von Ubstadt-Weiher und Czolnok in der ungarischen Partnergemeinde.

3. August 2002 Gerlinger Läufer nehmen teil am Minimarathon in der Partnerstadt Tata.

September 2002 Gerlingens Partnerstadt Tata plant ein Symposium zum Thema Städtepartnerschaft mit Beteiligung aller Partnerstädte.

21. September 2002 Bácsalmáser Heimattreffen und Kirchweihfest im Backnanger Bürgerhaus. Näheres dazu im Kulturamt Backnang, Tel 07191 894-0.

26. Oktober 2002 Kulturtagung der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn im Rathaus von Gerlingen, Hauptstr. 42, 70839 Gerlingen. Weitere Informationen beim LDU-Landesvorsitzenden Josef Brasch, Birkachstr. 29, Altherngstett-Ottenbronn, Tel. 07051/3427


Buchbesprechungen
Jürgen Rahmig: Erdöl, Macht und Heiliger Krieg - Die islamische Krisenregion.
160 Seiten, mit Karte, 14,8 x 21,0 cm, Broschur, 7,90 Euro. Oertel+Spörer Verlagshaus Reutlingen.

Die Terror-Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am Dienstag, 11. September 2001, haben die Menschen geschockt - und sie werden die Welt verändern. Eine neue Dimension des Terrorismus stellt die Weltgemeinschaft vor ganz neue Probleme. Wird es einen Zusammenprall der westlichen, christlichen, mit der islamischen Glaubenswelt geben? Wird es zum Kampf der Kulturen kommen oder ist er bereits im Gange?

Die Spur der Drahtzieher der verheerenden Attentate führt in ein Krisengebiet, nach Afghanistan, in ein vergessenes Land, in dem seit über 20 Jahren Krieg geführt wird. Afghanistan liegt inmitten des islamischen Krisenbogens, der sich vom Nahen Osten über den Persischen Golf, den Kaukasus und Zentralasien bis nach Indien und China erstreckt. Er beherbergt eine Vielzahl von Krisenherden und Konfliktpotenzial.

Die Staaten dieser Region befinden sich im Innern wie untereinander im Kampf um Vormacht und Einfluss, um territoriale Interessen, um Pipelines, Ölressourcen und das knapper werdende Wasser. Russland, die USA, die Türkei und der Iran, China, Pakistan und Indien verfolgen strategische Interessen, die vor allem im Kaukasus und Zentralasien aufeinander prallen.

Was geschieht in Zentralasien, welche Interessen haben die Türken - die zwischen Europa und Asien und zwischen Islam und säkularem Staat eine Brücke zu schlagen versuchen -, und welche Interessen haben die Russen im Hexenkessel Kaukasus, warum wird in Tschetschenien ein solch blutiger und harter Kampf ausgetragen? Welche Rolle spielen militante fundamentalistische Einflüsse in Tschetschenien wie auch im Kaschmir-Konflikt zwischen Pakistan und Indien? Was hat China vor, dieser Riese im Osten, der in den nächsten Jahrzehnten ungeheure Mengen an Rohstoffen benötigen wird?

Welche Rolle spielt Saudi-Arabien, dieses milliardenschwere, aber äußerst puristische und fundamentalistische Königsreich auf tönernen Füßen? Vom steten Erdölfluss abhängig, wird dieses Land zu den stärksten finanziellen Förderern des sunnitischen Fundamentalismus in all diesen Regionen gerechnet. Was ist mit dem Iran, dem schiitischen Gegenspieler des Saudis? Der Iran, der sich unter seinem reformorientierten Präsidenten Chatami langsam aus den Fängen der fundamentalistischen Theokraten im Land löst, wird von US-Präsident Bush zwar zur "Achse des Bösen gerechnet", aber tatsächlich wird man den Realitäten damit nicht gerecht.

Das Buch erschien am 14. November 2001 und liegt inzwischen bereits in 2. Auflage vor. Es liefert Hintergrundinformationen, stellt Fragen und versucht politische, religiöse und geostrategische Zusammenhänge und Interessen in dieser Krisenregion aufzuzeigen.

Der Autor Jürgen Rahmig, Jahrgang 1958, ist Journalist, Politik-Redakteur beim Reutlinger General-Anzeiger und Vorstandsmitglied der DUG. Er ist unter anderem auch Mitglied der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik. Von ihm erschien 1998 im Verlag der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft bereits das Buch "Ungarns Rückkehr nach Europa".







 

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Kulturinstitut der Republik Ungarn

Neuer Leiter und damit Nachfolger von Vera Szolnoki im Kulturinstitut der Republik Ungarn in Stuttgart ist Herr Gyula Kurucz.


Termine

08. März 2002 (19 Uhr): Podiumsdiskussion. Warum gerade Ungarn? Menschen, die sich jahrzehntelang für die deutsch-ungarische Zusammenarbeit eingesetzt haben. Teilnehmer: Gergely Prohle, Botschafter der Republik Ungarn in Berlin, Dr. Gustav Wabro, Staatssekretär a.D., Prof. Karl Manherz, Staatssekretär a.D., Peter Sowa, Direktor (Rheinisch-Westfälische Auslandsgesellschaft, Dortmund), Dr. Günter Gorschenek, Direktor (Katholische Akademie, Hamburg). Moderation: Gyula Kurucz. Ort: Ungarisches Kulturinstitut

15. März 2002 (19.30 Uhr): Nationalfeiertag. Verleihung des Deutsch-ungarischen Kulturpreises der DUG. Musik: Jugendor-chester der Stadt Fellbach. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft und der Stadt Fellbach. Ort: Fellbach, Rathaus.

16./17. März 2002 (19 - 2 Uhr): Lange Nacht der Museen. János Fajó. Der Stil des Künstlers setzt sich aus den geometrischen Traditionen und aus der konstruktivistischen Kunstbetrachtung zusammen, wird aber auch durch die op-art, die minimal art sowie durch die neugeometrische Stilrichtung beeinflusst. Eröffnung: Prof. Dr. Paul-Uwe Dreyer, Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart um 22 Uhr: Eröffnung der Ausstellung von Sylvia Faragó. Musik: Nicola Lutz. Ort: Ungarisches Kulturinstitut. Geöffnet bis zum 8. Mai.

19. März 2002 (19 Uhr): Vortrag. Reihe "Baden-Württemberg 50 Jahre. Deutsch-ungarische Kontakte in der Geschichte, Literatur und Kunst". II. Vortrag: "Von Passau bis Belgrad. Deutsche Donaureisende beschreiben Ungarn" Dr. Horst Fassel, Germanist, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen. Ort: Ungarisches Kulturinstitut.

21. März 2002 (19 Uhr): Ungarische Regionen. Auf den Spuren von Sagen und Legenden - die Region der Könige von Ungarn stellt sich vor. Vortrag von Bernadett Gyuricza, Leiterin der Vertretung des Ungarischen Tourismusamtes in München. Möchten Sie sich den konservierten Fußabdruck des ältesten Urmenschen Europas anschauen? Mehr über das ungarische Pompei erfahren? Einen kleinen Spaziergang in der Stadt der Heiligen Gisela machen? Ein wenig unter den Bäumen weilen, wo einst auch Beethoven mit seiner ungarischen Geliebten? Oder Sissi's Spuren folgen? Ihren Kindern den Wohnsitz vom Weihnachtsmann zeigen? Das und mehr verspricht Ihnen dieser Ungarische Abend. Ort: Ungarisches Kulturinstitut. Unter Mitwirkung des Ungarischen Tourismusamtes für Baden-Württemberg und Bayern und des Agrar-Marketingszentrums Ungarns. Wir bitten unbedingt um Anmeldung bis zum 1. März!


Weitere Veranstaltungen

Das Ungarische Kulturinstitut organisiert eine Sprach- und Kulturreise nach Pécs in Ungarn. Termin: 26. 05. 2002-02. 06. 2002. Mit einem Reisebus bei einer minimalen Teilnehmerzahl von 30 Personen. Vormittags Sprachkurs an der Universität von Pécs, nachmittags verschiedene Programme (Stadtbesichtigung, Weinkostung, Thermalbad, Theater usw.).Teilnahmegebühr: voraussichtlich 800 DM. Weitere Informationen und verbindliche Anmeldung bis zum 30. 01. 2002 bei Frau Zsuzsa Farkas: 0170/7405946


Mitteilungen des Kulturinstituts in eigener Sache:

Wir machen Frühlingsferien 26. 03. 2002-08. 04. 2002! Bibliothek, Videoausleih und Zeitschriftenlesesaal:

Im Institut steht Ihnen eine Bibliothek mit ausgewählter Literatur aus und über Ungarn und eine umfangreiche Videothek von ungarischen Filmen zur Verfügung. Die Zahl unserer Bücher vermehrt sich allmählich. Unser Bibliothekar, Herr Dezso Szabó, ist Ihnen bei der Literatursuche gerne behilflich. Im Lesesaal oder im Café können Sie die wichtigsten Tageszeitungen und Zeitschriften lesen.

Café:

Sie können bereits vor Veranstaltungsbeginn mit einer Tasse Kaffe die Zeit verbringen.

Sprachkurse:
Wenn Sie durch die Sprache unsere Kultur besser kennenlernen wollen, bietet das Institut Anfängern und Fortgeschrittenen, die Ungarisch lernen wollen, einen maßgeschneiderten Sprachunterricht an. Weitere Informationen generell: Sekretariat des Kulturinstituts Tel.: 0711-164870, konkret zum Unterrichtsablauf und zu der Thematik: Frau Zsuzsa Farkas: 0170/7405946

Jugendklub:

Der Jugendklub veranstaltet im Institut monatlich thematische Abende und Treffen mit jungen Leuten. Herzlich willkommen sind alle, die sich für die ungarische Kultur und ein angenehmes Beisammensein interessieren. Weitere Informationen und Termine zu erfragen bei: Herrn Péter Tamás, Klubleiter T: 0711-2572054

Öffnungszeiten

Kulturinstitut: Mo-Do von 10.00 bis 16.30 Uhr, freitags 10 bis 14 Uhr Ausstellungssaal, Mo-Do 10.00 bis 16.30 Uhr, freitags 10 bis 14 Uhr. Bibliothek und Lesesaal: Mo, Di, Mi 11.00-16.30 Do: 10.00-17.30, Fr: 10.00-14.00

Interessierte können das Programm des Kulturinstituts direkt beim Kulturinstitut anfordern. Anschrift: Ungarisches Kulturinstitut, Haussmannstrasse 22, 70188 Stuttgart, Tel.: 0711-16 48 70. Außerdem ist das Kulturinstitut auf den Seiten der DUG im Internet zu besuchen:

www.gemeindetag-bw.de/dug/kulturinstitut.htm
E-Mail: uki-s@t-online.de

Programmänderungen vorbehalten. Für die Richtigkeit aller übermittelten Angaben übernimmt die DUG keine Garantie.


Regionale Volkskulturen

Tübingen. Um regionale Volkskulturen in Ostmitteleuropa ging es Ende Oktober 2001 auf einer internationalen Tagung des Tübinger Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen. 14 Referenten aus Deutschland, Ungarn, Rumänien und Ex-Jugoslawien beleuchteten die verschiedenen Aspekte regionaler Volkskulturen mit dem Schwerpunkt "Nachbarschaft - Abgrenzung - Interethik". Die dreitägige Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Staatssekretärs Heribert Rech.


Informativ und aktuell

Informativ und aktuell präsentiert sich die Budapester Zeitung im Internet:
www.budapester.hu

Neue Zeitung im Internet: www.extra.hu/neuezeitung

Radio Fünfkirchen (Pécs) auf Deutsch: Das Studio Pécs des Ungarischen Rundfunks sendet täglich von 19.30 Uhr bis 20 Uhr im Kossuth-Sender auf UKW. Die Landessendung wird auch per Satellit übertragen über Hot Bird 3, 7.74 MHz europaweit.

Regionalprogramme sendet Studio Pécs in deutscher Sprache täglich um 10.30 Uhr auf Mittelwelle 873 kHz (344 Meter).






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Wichtige Anschriften


Namen und Anschriften des DUG-Vorstandes:

Dr. Christian O. Steger
Panoramastraße 33
70174 Stuttgart
Tel.: 0711 225 72 30
Fax: 0711 225 72 47

Doris Frank
Kirchstraße 20
70839 Gerlingen
Tel.: 07156 43 61 70

Sabine Gnandt
Falkenstr.47
70597 Stuttgart
Tel.: 0711 765 61 36

Erika Hambel
Uhlandstraße 46
71134 Aidlingen
Tel. und Fax: 07034 80 28

Jürgen Rahmig
Sperberweg 21
72829 Engstingen
Tel. und Fax: 07129 7560

DUG-Geschäftsstelle
Hauptstraße (Ratshaus)
70839 Gerlingen
Tel.: 07156 205 325
Fax: 07156 205 345

Die DUG-Geschäftsstelle ist bis auf weiteres donnerstags von 10 bis 13 Uhr besetzt.
e-mail: 07113650207-0001@t-online.de

Hinweise für den Veranstaltungsteil, Termine, Beiträge und Material für die DUG-Korrespondenz bitte an die DUG-Gschäftsstelle oder an: Jürgen Rahmig, Sperberweg 21, 72829 Engstingen, Tel./Fax: 07129 7560

Weitere Anschriften:

Kulturinstitut der Republik Ungarn
Haussmannstrasse 22
70188 Stuttgart
Tel.: 0711 1648 70
Fax: 0711 1648 710
Internet:www.gemeindetag-bw.de/kulturinstitut.htm
e-mail: uki-s@t-online.de

Generalkonsulat der Republik Ungarn in Stuttgart
Haussmannstrasse 22
70188 Stuttgart
Tel.: 0711 238 93 20
Fax: 0711 238 93 22

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Budapest
Úru utca 64-66
H-1014 Budapest
Tel.: 0036 1 488 35 00
Internet: www.deutschebotschaft-budapest.hu
oder: www.nemet-nagykovetseg.hu

Botschaft der Republik Ungarn in Deutschland
Unter den Linden 76
10117 Berlin
Tel.: 030 220 25 61
Fax: 030 229 22 57 oder

Außenstelle der ungarischen Botschaft in Bonn
Turmstraße 30
53175 Bonn
Tel.: 0228 37 10 23
Fax: 0228 37 10 25

Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg
Panoramastraße 13
70174 Stuttgart
Tel.: 0711 669 51 26
Fax: 0711 669 51 49
e-mail: dsk@hdhbw.bwl.de
Internet:www.gemeindetag-bw.de/dsks/dsks.htm

Institut für Auslandsbeziehungen
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Postanschrift: Postfach 102463
70020 Stuttgart
Tel: 0711 22 25 0
Fax: 0711 226 43 46
e-mail: info@ifa.de
Internet: www.ifa.de

Europahaus Baden-Württemberg
Nadlerstraße 4
70173 Stuttgart
Tel: 0711 23 62 376
Fax: 0711 23 493 68
e-mail: europa.bw@t-online.de
Internet: http://home.t-online.de/home/ezbwpro/s-eh.htm

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
Schlossstraße 92
70176 Stuttgart
Tel: 0711 669 51 0
Fax: 0711 669 51 49

Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
Mohlstraße 18
72074 Tübingen
Tel: 07071 200 25 0
Fax: 07071 200 25 35
e-mail: fassel@idgl.oe.uni-tuebingen.de
Internet: www.uni-tuebingen.de/donauschw.institut

Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn, Landesverband Baden-Wüttemberg e.V.
Schlossstraße 92, 70176 Stuttgart
Tel: 0711 61 23 68 und 07051 34 27
Fax: 0711 669 51 49

Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Júlia út 9, 1026 Budapest II
Postanschrift: Postfach 348
1537 Budapest
Tel: 0036-1 / 212 91 51, -91 52
Fax: 0036-1 / 212 91 53

DJO Deutsche Jugend in Europa
Landesverband Baden-Württemberg e.V.Schlosstrasse 92 70176 Stuttgart
Tel: 0711 62 51 38
Fax: 0711 62 51 68
e-mail: zentrale@djobw.de
Internet: www.djobw.de

Kulturverein Nikolaus Lenau e.V.
Munkácsy út 8, H-7621 Pécs
Tel: 0036-72 / 332 515, -212 177
Fax: 0036.72 / 332 515, -212 177
e-mail: lenauhaus@mail.datanet.hu
Internet: www.pecs.hu/pecs/nemet/lenau.html

Goethe Institut Budapest
Andrássy út 24, H-1061 Budapest
Tel: 0036-1 / 374 40 70
Fax: 0036-1 / 374 40 80
e-mail: goethe@goethe.hu
Internet: www.goethe.de/ms/bud

Südosteuropa-Gesellschaft
Widenmayerstraße 49, 80538 München
Tel: 089 212 15 40
Fax: 089 228 9469
e-mail: suedosteuropa-gesellschaft@t-online.de
Internet: www.suedosteuropa-ges.com

Südost-Institut
Güllstraße 7, 80336 München
Tel: 089 74 61 33 0
Fax: 089 74 61 33 33
e-mail: u9511bo@mail.lrz-muenchen.de

Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer
Lövöház utca 30, H-1024 Budapest
Tel: 0036-1 / 345 76 00
Fax: 0036-1 / 315 06 38
e-mail: ahkung@ahkungarn.hu
Internet: www.huihk.hu

Deutsch-Ungarische Juristenvereinigung e.V.
Neue Mainzer Straße 75
60311 Frankfurt/Main
Tel: 069 92 059 0
Fax: 069 92 059 133
e-mail: marc-tell_madl@hhp.de

Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde
Schloss Horneck, 74831 Gundelsheim/Neckar
Tel: 062 69 421 00
Fax: 062 69 42 10 10
e-mail: institut@sb-gun1.bib-bw.de
Internet: www.sb-gun1.bib-bw.de



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