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Deutsch-Ungarische Korrespondenz, September 1998:

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der DUG!

Geplant war, daß die "UngarnNachrichten" mit einer SchlußNummer erscheinen sollen, und danach wollten wir einen Neuanfang wagen. Nun läuft im Leben eben nicht alles nach Plan. Das neue Informationsblatt trägt den Namen "Deutschungarische Korrespondenz" und wird vier Mal im Kalenderjahr erscheinen, um Sie mit Neuigkeiten und Informationen im Rahmen der deutschungarischen Zusammenarbeit bekannt zu machen.

Dem Vorstand ist es gelungen, Herrn Jürgen Rahmig für die Redaktionsarbeit zu gewinnen. Herr Rahmig ist PolitikRedakteur beim Reutlinger GeneralAnzeiger. Er ist schriftstellerisch tätig, seine besonderen Interessen gelten Osteuropa und ganz speziell Ungarn.

Wir, der Vorstand und die Redaktion, würden uns freuen, wenn Sie sich mit der "Korrespondenz" anfreunden könnten. Es wäre schön, wenn Sie uns Ihre Meinung, Lob und Tadel sowie Anregungen mitteilten, am besten direkt an die Adresse der Geschäftsstelle. Schon jetzt vielen Dank für Ihre Meinungen, die Beiträge, die Sie uns besorgen oder selbst erstellen.

Ich möchte die einleitenden Worte nicht ohne ein ganz besonderes Dankeschön an den Gründer der "UngarnNachrichten", unseren Ehrenvorsitzenden Ulrich Noering, abschließen. Er hat über all die Jahre hinweg mit viel Engagement und oft unter großen Mühen die "UngarnNachrichten" erarbeitet und zum Teil auch selbst vertrieben. In dieser Form konnte das nur jemand machen, dessen Herz an Ungarn und an den Menschen in Ungarn hängt. Vielen Dank dafür!

Im Namen des Vorstandes und in meinem Namen sende ich Ihnen freundliche Grüsse!

Ihre

Stephanie J. Morvay

Gerlingen, September 1998

 

Herausgeber: DeutschUngarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Sitz Stuttgart.

Geschäftsstelle:

Hauptstraße (Rathaus)

70839 Gerlingen

Telefon: 07156/205325

Fax: 07156/205345

Verantw. Redaktion: Jürgen Rahmig

 

Inhalt

Überraschungssieger Fidesz

2

Budapest in der Zwickmühle

3

Positive Bilanz der Gemischten Kommission

6

Wabro: Vorreiterrolle Ungarns

7

Schülerwettbewerb/ Orden Cultura Hungarica

8

DUGNachrichten

11

Termine/Veranstaltungen

12

Fidesz Überraschungssieger der Wahlen

Schwierige Koalition mit Kleinlandwirten SZDSZ beginnt von vorn

Kaum hat die neue ungarische Regierung ihre Arbeit aufgenommen, sieht sie sich massiven Vorwürfen ausgesetzt. Gegen den neuen, von der Fidesz ernannten Chef der staatlichen Steuerbehörde, Lajos Simicska, und den Vorstand der ungarischen Treuhand (ÁPV Rt,) Gyula Gansperger, sind in der ungarischen Presse Verdächtigungen gesetzwidriger Manipulationen erhoben worden. Die Regierung Orbán sprach von "Kampagnen" und, anstatt die Vorwürfe zunächst einmal zu entkräften, ernannte Orbán den designierten Simicska prompt für das vorgesehene Amt.

Der 35jährige Parteichef der rechtsliberalen Jungdemokraten (Fidesz), die sich selbst als konservativ nationalliberal bezeichnen, Viktor Orbán, hat die Parlamentswahlen im Mai zu seinen Gunsten entschieden. Der junge Politiker, der den ursprünglich idealistischen studentischen "Bund Junger Demokraten" mitbegründete, setzte im Wahlkampf konsequent auf konservative Werte. Aus dem "wilden Liberalen" ist ein kühl kalkulierender Pragmatiker geworden. Nach dem Zusammenbruch des bis 1994 regierenden Ungarischen Demokratischen Forums war er in das Vakuum hineingestoßen. Viele Parteigänger kehrten der Fidesz daraufhin den Rücken. Orbán bewegt sich in seiner Koalitionsregierung auf dünnem Eis, zumal er insbesondere mit den Kleinlandwirten um den populistischnationalistischen József Torgyán keinen einfachen Koalitionspartner in die Regierung hineinnehmen mußte.

Der unterlegene sozialistische Ministerpräsident Gyula Horn zog zum Abschluß seiner Zeit als Regierungschef noch einmal eine Bilanz der Legislaturperiode und verwies darauf, daß es Ungarn nach zwei Jahrzehnten zum ersten Mal gelungen sei, aus der Verschuldungsfalle herauszukommen. Die Sozialisten werden sich laut Horn aus der Opposition heraus um eine konstruktive Mitarbeit bemühen. Die Enttäuschung Horns über die Wahlniederlage manifestierte sich allerdings in seinem Verzicht auf sämtliche Funktionen in der Partei.

Die SZDSZ, Koalitionspartner in der Regierung Horn, muß dagegen völlig neu beginnen. Noch in der Nacht nach der schweren Niederlage die Partei schaffte mit 7,9 Prozent der Stimmen gegenüber 20 Prozent vor vier Jahren gerade noch den Einzug ins Parlament trat die gesamte Parteiführung um Gábor Kuncze zurück. In der Opposition wollen sie sich neu organisieren und wieder ein eigenständiges und liberales Profil entwickeln. Zum neuen Vorsitzenden wurde der bisherige Kultusminister Bálint Magyar gewählt. Kuncze, der als Innenminister in der Koalitionsregierung unter anderem für die schlechte Sicherheitslage verantwortlich gemacht wurde, ist neuer Fraktionsvorsitzender der SZDSZ im Budapester Parlament. jr

Deutsch an der Spitze

Über die Hälfte der an den allgemeinbildenden Schulen in Ungarn Fremdsprachen lernenden Schüler und Schülerinnen insgesamt 670 000 Kinder lernte im vergangenen Jahr Deutsch, fast die Hälfte Englisch. npl

Budapest in der Zwickmühle

Slowakei will erneut den Internationalen Gerichtshof anrufen

Von Jürgen Rahmig

Das fast 20 Jahre dauernde Tauziehen um das slowakischungarische Donaukraftwerk GabcikovoNagymaros geht in eine neue Runde. Die Slowakei will den Streit nochmals vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag bringen. Die Sache ist verzwickter, als es auf den ersten Blick erscheint: In diesem Februar schreckte die inzwischen abgewählte sozialistische Regierung in Budapest die Bürger mit dem Beschluß auf, das Ende der 80er Jahre nach heftigen Protesten zu Fall gebrachte Staustufenprojekt im Donauknie nördlich der ungarischen Hauptstadt, das als Symbol für die Gigantomanie der kommunistischen Führungen galt, doch zu errichten. Hintergrund des Beschlusses ist eine Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes vom Herbst 1997.

Die Budapester Entscheidung zum Bau hätte in Preßburg (Bratislava) eigentlich hoffnungsfroh stimmen müssen, doch wurde dahinter schlichte Verzögerungstaktik vermutet. Ende März ist die Frist des Gerichtshofes abgelaufen. Der ungarischen Regierung war das Haager Urteil vom Herbst 97 ziemlich ungelegen gekommen. Der Wahlkampf stand bevor und eine Entscheidung, in welche Richtung auch immer, hätte der Regierungskoalition Stimmen gekostet.

Der damalige Regierungschef Gyula Horn wollte sich des Problems durch eine schnelle Entscheidung entledigen schließlich steht Budapest auch international unter Druck, Als künftiges EUVollmitglied erwartet Brüssel von Budapest, daß es keine ernsthaften Streitpunkte mit seinen Nachbarn gibt. Doch es regte sich auch in der Regierungskoalition Widerstand. So versuchte Horn, eine endgültige Entscheidung auf die Zeit nach den Wahlen zu verschieben. Er gab umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen in Auftrag.

Der Februarbeschluß, die mächtige Staustufenanlage bei Nagymaros im malerischen Donauknie oder alternativ wenige Kilometer flußaufwärts bei Pilismarot zu bauen, hatte vor allem beim liberaldemokratischen Koalitionspartner SZDSZ und bei ungarischen Umweltschützern für Empörung gesorgt. Nicht wenige Politiker aus den Reihen der damaligen Opposition wie auch der SZDSZ waren in der Protestbewegung gegen das Kraftwerk in den 80er Jahren groß geworden.

Eine Initiative "Union gemeinsam für Ungarn", in der sich verschiedene Bürgerorganisationen zusammengeschlossen haben, strebt in der Donaukraftwerksfrage eine Volksbefragung an. Die HornRegierung allerdings stand auf dem Standpunkt, daß es in Fragen, die internationale Verpflichtungen berühren, keine Referenden geben könne.

Der Wahlsieg der rechtsliberalen Jungdemokraten Fidesz von Viktor Órban hat nun allerdings Horns Taktik obsolet werden lassen. Die Karten in der Kraftwerksfrage werden neu gemischt. Die Regierung Orbán jedenfalls das wurde Mitte August nach einer Kabinettssitzung klar ist gegen einen Staudamm an der Donau. Zu Verhandlungen mit der Slowakei sei man bereit, allerdings nur über die Wasserverteilung. Nach Ansicht Budapests erhält der Fluß seit der Inbetriebnahme des Kraftwerkes von Gabcikovo viel zu wenig Wasser. Das gefährde die Auwälder und die Trinkwasserversorgung.

Partnerschaft zwischen den Ingenieurkammern

Die Ingenieurkammer BadenWürttemberg, Mitglied in der DUG, und die ungarische Ingenieurkammer (Magyar Mérnöki Kamara) haben im Juni 1998 ihre Partnerschaft besiegelt. Beide Kammern wollen durch einen möglichst intensiven Austausch von Wissen, Erfahrung und Informationen "die Gestaltung der technischen Rahmenbedingungen zum individuellen und gesellschaftlichen Leben in ihren Ländern und der aktiven Wahrnehmung der damit verbundenen Verantwortung für Individuum, Gesellschaft und Umwelt" fördern, wie es in der Urkunde heißt. Geplant sind künftig unter anderem gemeinsame Symposien und die Zusammenarbeit im Internet und in internationalen Organisationen. dug

 

Zusammenarbeit in der Siedlungswasserwirtschaft

Eine Delegation aus Vertretern des ungarischen Ministeriums für Verkehr, Telekommunikation und Wasserwesen, der ungarischen Ingenieurkammer sowie der Technischen Universität Budapest informierte sich als Gäste der badenwürttembergischen Ingenieurkammer und des Stuttgarter Umwelt und Verkehrsministeriums über aktuelle Probleme im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie Gewässerschutz. Vorgestellt wurden staatliche Fördermaßnahmen und Abwasserprojekte. Großes Interesse bei den ungarischen Gästen fanden die Wasserversorgungsanlagen der Stadtwerke Schorndorf, eine Baumaßnahme des Zweckverbandes der Landeswasserversorgung und des Wasserwerks Langenau. Außerdem besichtigten die Ungarn das EgauWasserwerk, die Kläranlage Plieningen und die Firma Bellner in NiefernÖschelbronn. Der Erfahrungsaustausch war der Start für die weitgehende künftige Kooperation zwischen der ungarischen und der badenwürttembergischen Ingenieurkammern. dug

Verdienstorden für Sólyom

Der Präsident des ungarischen Verfassungsgerichts, Prof. László Sólyom, ist mit dem Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung überreichte der deutsche Botschafter in Budapest, Hasso Buchrucker. Der 56jährige Rechtswissenschaftler Sólyom, der sich in den 80er Jahren dem Donaukreis zur Verhinderung des Donaukraftwerkes von Nagymaros angeschlossen hatte, gehört zu den Gründungsmitgliedern des Ungarischen Demokratischen Forums (MDF). Seit 1990 ist er Vorsitzender des 1989 neu geschaffenen Verfassungsgerichtshofes. Sólyom hat ganz wesentlich dazu beigetragen, daß das Verfassungsgericht in der Bevölkerung hohes Ansehen genießt. Ende November läuft die Amtszeit Sólyoms und zweier weiterer Verfassungsrichter nach neun Jahren aus. npl

Újbuda in Brückenrolle

Die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen dem 11. Budapester Bezirk und StuttgartBad Cannstatt nahmen ihren Anfang mit der Gründung einer MinderheitenSelbstverwaltung der Ungarndeutschen 1994 im 11. Bezirk, die sich "Újbuda" nannte. Újbuda begab sich auf die Suche nach einem Partnerbezirk. Obwohl Stuttgart als Höchstgrenze für die Stadt zehn Partnerschaften festgesetzt hatte, kam es 1996 zur Unterzeichnung einer Urkunde über die Zusammenarbeit der Vereine und der Selbstverwaltung. Inzwischen bestehen vielfältige Kontakte und Beziehungen, wobei es sich die Selbstverwaltung Újbuda zur Aufgabe gemacht hat, eine Brückenfunktion zu übernehmen. E. Mayer

Kohl gratuliert Konrad

Noch als Bundeskanzler hat Helmut Kohl dem Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin, György Konrad, zu dessen 65. Geburtstag gratuliert. In dem Glückwunschschreiben hob er Konrads literarisches Werk hervor, "das schon früh auf die Überwindung der Teilung Europas ausgerichtet war". Konrad gehöre zu jenen Intellektuellen, die in den Jahrzehnten der kommunistischen Diktatur in Mittel und Osteuropa geistig den Weg zur Freiheit und Einheit des ganzen Kontinents mit vorbereitet habe. Konrad sei es gelungen, bereits in kurzer Zeit als Akademiepräsident dieser wieder zu hohem Ansehen zu verhelfen. dug

Mindesteinkommen niedrig

Mit einem Durchschnittseinkommen von umgerechnet 430 Mark liegt Ungarn unter den mittel und osteuropäischen Staaten im unteren Bereich. Nach Angaben der ABMAMROBank liegt Slowenien an der Spitze (1 580 Mark), vor Polen (630 Mark), Kroatien (600 Mark) und Estland (500 Mark). dug

Ticketpreise teurer

Die Preise für Tickets von und nach Budapest sind am 1. April um drei bis zwölf Prozent gestiegen. Die normalen Ticketpreise für Flüge nach West und Osteuropa stiegen um drei Prozent, die Flüge in die USA um zehn Prozent. Auch die Preise für verbilligte Tickets stiegen, für Flüge nach Osteuropa laut ungarischer Nachrichtenagentur MTI um zwölf Prozent. Die Flughafengebühr wurde um knapp 30 Prozent angehoben. npl

Parkgebühren am Balaton

Neue Einnahmequelle: Zwischen 80 und 100 Forint Parkgebühr pro Stunde verlangen inzwischen auch viele kleinere Gemeinden am Plattensee. npl

Preis für Schulleiter

Mit dem angesehenen Orden "Pro Cultura Hungarica" ist in Budapest der Leiter der Deutschen Schule Budapest, Regierungsdirektor Wegemann, ausgezeichnet worden. Damit habe das Wirken der Schule von ungarischer Seite aus seine Anerkennung gefunden. npl

Von Schülern in Mór

Schüler der PetöfiSchule in Mór haben die vermutlich erste deutschsprachige Schülerzeitung in Ungarn herausgegeben. Das von 15 Schülern und Lehrern gestaltete Blatt, das sie "Labyrinth" nennen, stellt darin unter anderem die 1774 gegründete Schule vor. Dort gibt es seit zwölf Jahren zweisprachige Klassen. In diesem Jahr legten die ersten zweisprachigen Schüler ihr Abitur ab. Hilfreich unter die Arme griff den jungen Redakteuren die in Mór ansässige Firma Móritec, die den Druck der ersten Ausgabe des Blattes finanzierte. npl

 

Partnerschaft besiegelt

Der Westberliner Bezirk Charlottenburg und der V. Budapester Stadtbezirk, die Leopoldstadt, haben Anfang Juni ihre Partnerschaft besiegelt. Die Charlottenburger Delegation unter Leitung von Bürgermeisterin Monika Wissel kam nach Budapest. Wissel und der Budapester Bezirksbürgermeister Károly Karsai unterzeichneten dort den Partnerschaftsvertrag. Schon seit Jahren gab es zwischen beiden Stadtteilen Kontakte. Erst in den letzten beiden Jahren allerdings wurden intensivere Beziehungen geknüpft. npl

 

Positive Bilanz der Zusammenarbeit

5. Sitzung der Gemischten Kommission BadenWürttemberg/Ungarn

Größeres Augenmerk wird im Arbeitsprogramm der Gemischten Kommission von BadenWürttemberg und Ungarn in den Jahren 1998 und 1999 der Zusammenarbeit in europäischen Fragen geschenkt. Das neue Arbeitsprogramm soll die Beitrittsverhandlungen Ungarns mit der Europäischen Union unterstützen. Gleichzeitig steht die Kooperation unter dem Gesichtspunkt eines Europas der Regionen. Das vereinbarten der Staatssekretär und Bevollmächtigte des Landes BadenWürttemberg beim Bund, Gustav Wabro, und der Staatssekretär im ungarischen Ministerium für Verkehr, Telekommunikation und Wasserwirtschaft, Kálmán Kovács, am 16. und 17. April 1998 bei der 5. Sitzung der Gemischten Kommission in Budapest.

Geplant sind im Hinblick auf den angestrebten EUBeitritt Ungarns regelmäßige Konsultationen, ein intensiver Meinungs und Erfahrungsaustausch, gemeinsame Veranstaltungen und Fortbildungsmaßnahmen. Daneben wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit fortgeführt. Neben der laufenden Vermittlung von Firmenkontakten sind Kooperationsbörsen zwischen badenwürttembergischen und ungarischen Unternehmen geplant. Ein weiterer Schwerpunkt wird erneut auf der kommunalen Zusammenarbeit liegen. Im Vordergrund steht dabei die Innere Sicherheit, insbesondere die Bekämpfung der internationalen und der Organisierten Kriminalität und die Integration Ungarns in den SchengenProzeß.

BadenWürttemberg wird darüber hinaus das Angebot Ungarns annehmen und sich am Veranstaltungsprogramm aus Anlaß der 1000JahrFeier der Staatsgründung im Jahr 2000 beteiligen. Vorgesehen sind vor allem kulturelle Veranstaltungen, Gastspielreisen, Kolloquien, Tagungen und Ausstellungen.

Wabro und Kovács zogen in Budapest eine positive Bilanz der Arbeit 1997. Zu den Schwerpunkten gehörten Maßnahmen im Bereich Schule und Kultur, die Förderung der Wissenschaft und Forschung im Rahmen von Hochschulpartnerschaften, Praktikantenprogramme im Agrar und Forstbereich sowie Maßnahmen zur Unterstützung beim Aufbau der Verwaltung, die Förderung mittelständischer Unternehmen, die Organisation von Kooperationsbörsen und Messebeteiligungen und anderes mehr. Ein wesentliches Fundament bildeten erneut die kommunalen Partnerschaften. Wertvolle Arbeit leistete dabei wiederum die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes BadenWürttemberg.

Lob fand die gemeinsame Veranstaltung vor einem großen internationalen Teilnehmerkreis mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft im Informationsbüro des Landes BadenWürttemberg am 17. März 1998 bei der EU in Brüssel.

Nachfolgend nur zwei Beispiele aus der Fülle von Punkten des Arbeitsprogramms der Gemischen Kommission für 1998 und 1999:

Weitere Aufbauarbeiten für das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm. Recherchearbeiten in Archiven, Museen und Universitäten in Ungarn, Beschaffung von Leihgaben und Dokumenten für die Dauerausstellung;

1998 leistet das Land BadenWürttemberg für das Collegium Budapest eine abschließende Überbrückungsfinanzierung von 150 000 Mark. jr

 

Spitze bei Stadt und Schulpartnerschaften

Wabro: Ungarn bringt alle Voraussetzungen für eine EUVollmitgliedschaft mit

Von Jürgen Rahmig

Die Beziehungen zwischen BadenWürttemberg und Ungarn entwickeln sich bestens. Angesichts der vielfältigen Verflechtungen ist es geradezu verständlich, daß sich das Land auch an den Millenniumsfeiern zum 1 000. Jahrestag der Staatsgründung Ungarns im Jahr 2000 beteiligen wird. Dies erklärte der Stuttgarter Staatssekretär und Landesbeauftragte für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler, Gustav Wabro, im März in einem Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung der DeutschUngarischen Gesellschaft in Gerlingen.

"Auf staatlicher, kommunaler und privater Ebene findet ein sehr reger Austausch statt." Der CDUPolitiker, der selbst aus Böhmerwald stammt, unterstrich das mit Zahlen: Zwischen BadenWürttemberg und Ungarn bestehen rund 100 Städte und Gemeindepartnerschaften sowie acht Partnerschaften auf Landkreisebene und rund 130 Schulpartnerschaften. Damit liegt das Land bundesweit an der Spitze. Die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes hat seit 1989 über 1 400 Projekte, vor allem des Schüler, Jugend und Studentenaustausches sowie zur Förderung der deutschen Sprache, unterstützt.

Wabro lobte Ungarns Mut, das Risiko zur Öffnung des Eisernen Vorhangs einzugehen ebenso wie seine mutigen Schritte bei der Umstrukturierung und Privatisierung des industriellen Sektors und beim Abbau von Handelshemmnissen. Das sei belohnt worden. Über 400 badenwürttembergische Unternehmen sind in Ungarn tätig, es bestehen Kooperationsbörsen, Veranstaltungen der Industrie und Handelskammern. Ein Fünftel des expandierenden deutschungarischen Warenaustausches läuft über BadenWürttemberg. Das Handelsvolumen hat die VierMilliardenGrenze überschritten. "Ungarn ist in die Gruppe der zehn größten Außenhandelspartner BadenWürttembergs aufgestiegen."

Eine Vorreiterrolle konstatierte Wabro den Ungarn auch in der Minderheitenpolitik. Das Minderheitengesetz von 1993 gewährt den rund 200 000 Ungarndeutschen umfassende individuelle und kollektive Rechte. Zwei Jahre später hatte sich die erste gewählte, 53 Personen umfassende Landesselbstverwaltung der deutschen Minderheit in Ungarn konstituiert. Derzeit sei allerdings noch die Umsetzung des gesetzlich garantierten Rechts auf Vertretung im Parlament offen.

Wabro wies darauf hin, daß Ungarn alle nötigen Voraussetzungen für eine EUVollmitgliedschaft mitbringt. "Wir sind politisch und moralisch zur Aufnahme jener europäischen Länder verpflichtet, die wegen ihrer kommunistischen Diktatur bisher nicht Mitglied werden konnten."

 

Minderheiten

Bei den Kommunalwahlen in Ungarn am 18. Oktober werden aller Voraussicht nach in 200 Gemeinden deutsche Minderheitenselbstverwaltungen gewählt. Das bedeutet gegenüber den Kommunalwahlen vor vier Jahren eine Steigerung um ein Drittel. Auch bei den anderen Minderheiten werden diesmal mehr Selbstverwaltungen gewählt als bisher, die meisten bei den Roma (800 bis 900). npl

Erster grenzüberschreitender Wettbewerb

Schäuble zeichnete Schüler aus BadenWürttemberg und Ungarn aus

Von Jürgen Rahmig

Fast 6 700 Schülerinnen und Schüler aus BadenWürttemberg und Ungarn beteiligten sich an dem Wettbewerb "Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten". Innenminister Thomas Schäuble und die Direktorin im ungarischen Kultusministerium, Márta Pankucsi, zeichneten die Hauptpreisträger am Montag, 27. April 1998, im "Haus der Heimat" in Stuttgart aus. Erstmals war der seit 1970 ausgetragene Wettbewerb unter dem Motto "Ungarn und BadenWürttemberg in Europa" grenzüberschreitend ausgeschrieben worden. Nach der Preisverleihung erhielt der Geschäftsführer des Gemeindetags BadenWürttemberg, Dr. Christian O. Steger, die ungarische Auszeichnung "Pro Cultura Hungarica".

Den Orden überreichte der Generalkonsul der Republik Ungarn, Dr. Tamás Freund. Stegers besonderes Anliegen ist es, ungarische Kultur im Südwesten und deutsche Kultur in Ungarn zu fördern und so einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Ein Schwerpunkt der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes, deren Vorsitzender Steger ist, ist die Unterstützung der jungen Generation. Als Mitglied der gemischten Kommission Ungarn/BadenWürttemberg kümmert er sich um die Verwirklichung von Projekten im kommunalen Bereich, darunter Partnerschaften zwischen Schulen, Gemeinden und Kreisen.

Schäuble zeigte sich in der Feierstunde hocherfreut darüber, daß sich so viele Schüler an dem Wettbewerb beteiligten (3 600 aus BadenWürttemberg und über 3 000 aus Ungarn). Auch das sei ein "wichtiger Beitrag zur Vertiefung unserer traditionell guten Beziehungen mit Ungarn". Pankucsi nannte es "überaus wichtig, daß die aufwachsende Generation mehr Sprachen spricht und Kulturen kennenlernt". Stuttgart und Budapest lobten für den Wettbewerb Preise im Wert von rund 40 000 DM aus, darunter mehrtägige Besuche im jeweils anderen Land. Während die ungarischen Hauptpreisträger, 35 Schülerinnen und Schüler, sich bereits in Deutschland aufhielten und an der Veranstaltung teilnahmen, gingen die Sieger aus dem Südwesten Ende Juni auf Fahrt: die Klasse 9a des Progymnasiums AlbstadtTailfingen, sowie Schüler der Katholischen Freien Realschule des Bildungszentrums St. Konrad in Ravensburg und des Gymnasiums Karlsbad im Kreis Karlsruhe.

Die Wettbewerbsteilnehmer zeigten bei ihren Recherchen über Land und Leute, Geschichte und Kultur erheblichen Erfindungsreichtum und nutzten die Möglichkeiten, die das Internet bietet ebenso wie eMail, persönliche oder verwandtschaftliche Beziehungen und Partnerschaftskontakte von Vereinen oder auch Gemeinden. Für die Städtische Realschule Ettenheim beispielsweise war der Wettbewerb Anlaß zur partnerschaftlichen Kontaktaufnahme mit einer Schule im ostungarischen Debrecen.

Auf ungarischer Seite schreckten die Teilnehmer auch vor heißen Eisen nicht zurück: Die aus Törökbalint stammenden Neuntkläßlerinnen des Budapester Nationalitätengymnasiums, Gerda Kramm und Zsofia Bálint, sprachen mit drei Augenzeugen über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ungarn nach Kriegsende.

 

Ungarische Woche

Eine Fülle von Veranstaltungen und Mitwirkenden bot die Stadt Donaueschingen im Juni bei der Ungarischen Woche auf. Neben verschiedenen Organisationen und Vereinen aus Donaueschingen und Umgebung beteiligten sich die ungarische Partnerstadt Vác und die Musikfachschule Vác. Auch das badenwürttembergische Wissenschaftsministerium und das Informations und Kulturinstitut der Republik Ungarn in Stuttgart beteiligten sich.

Gezeigt wurden in Ausstellungen unter anderem zeitgenössische Kunst aus Ungarn, ungarische Literatur, "Revolution und Freiheitskampf der Ungarn 1848/49" und "Ein Tag in Vác". Die Donaueschinger Gastronomie bot ungarische Gerichte an und die Einzelhandelsgeschäfte veranstalteten ein SchaufensterPreisrätsel, dessen Hauptpreis eine Reise nach Ungarn war. de

 

Schülerbesuch

25 Schüler und Schülerinnen im Alter von 15 bis 17 Jahren besuchten im Rahmen des Schüleraustausches des Gymnasiums Gerlingen und des EötvösGymnasiums Budapest im April zusammen mit zwei Begleitlehrern Gerlingen. Während des einwöchigen Besuchs waren die Jugendlichen bei Gastfamilien untergebracht. Während eines Besuchs im Gerlinger Rathaus interessierten sie sich besonders für die Einrichtung des Jugendgemeinderats. amtg

 

Szolnoker Kirche

Die nach dem Vorbild der Schloßkirche in Wittenberg 1932 erbaute Szolnoker Kirche ist dringend sanierungsbedürftig. Oberste Priorität hat die Sanierung des Daches. Die kleine EvangelischLutherische Kirchengemeinde in der Reutlinger Partnerstadt ist dazu finanziell nicht in der Lage und bat die Reutlinger Bürger um Hilfe. Eine erste Initiative ergriff der Reutlinger Kirchengemeinderat, der das Opfer des Festgottesdienstes "750 Jahre Kirche in der Stadt" in der Reutlinger Marienkirche für die Dachsanierung der Szolnoker Kirche bestimmte. Das Opfer ergab einige Tausend Mark, mit denen zunächst einmal das dringend benötigte Bauholz beschafft wurde. Weitere Initiativen folgten. Unter anderem half die Evangelische Kirche in Ohmenhausen. amto

 

LenauWanderausstellung

Eine Ausstellung über das Leben und Wirken des Dichters Nikolaus Lenau wanderte in den vergangenen Monaten durch die Szolnoker Gymnasien. Zusammengestellt hatte die Ausstellung die Szolnoker UngarischDeutsche Freundschaftsgesellschaft. Die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Margarete Csikász betonte, die Antwort auf die Frage, ob Lenau ein deutscher, österreichischer oder ungarischer Dichter gewesen sei, habe früher oft zu heftigen Diskussionen geführt. Heute sollten wir sie damit beantworten, daß er eben ein Europäer sei. eh

 

Erinnerung an Wallenberg

Er gilt als einer der Helden der jüngeren Geschichte und hat im Zweiten Weltkrieg rund 120 000 Budapester Juden das Leben gerettet. Gemeint ist der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg, der seit 1945 vermißt wird und dessen Schicksal nie aufgeklärt werden konnte. Die Württembergische Landesbibliothek erinnerte im Mai/Juni in Stuttgart mit der Ausstellung "Lichter in der Finsternis Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden 1944/45" an dessen uneigennütziges Wirken. stztg

Mehr Geld für Kultur?

Der neue ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat versprochen, daß künftig für kulturelle Zwecke mehr Geld bereitgestellt werden soll. Ob und wie das geschehen soll ist allerdings noch unklar. Noch hat die Aufteilung des Haushaltsbudgets für das kommende Jahr nicht begonnen. Der 33jährige Germanist und neue Kulturstaatssekretär Gergely Pröhle jedenfalls nennt die Bezahlung der Mitarbeiter der kulturellen Institutionen beschämend niedrig. Verbessert werden muß seiner Meinung nach auch die Situation der Staatsoper und der staatlichen Orchester, um weitere Abwanderungen von Künstlern zu stoppen. npl

 

Größte Auslandskammer

Fast genau fünf Jahre nach ihrer Gründung hat die DeutschUngarische Industrie und Handelskammer (DUIHK) ihr 700. Mitglied aufgenommen. Die DUIHK ist die mit Abstand größte ausländische Handelskammer in Ungarn. Inzwischen bieten dort 30 Mitarbeiter unter Leitung von Geschäftsführer Jürgen Illing die Dienstleistungen von der Rechtsberatung bis zu InfoVeranstaltungen an. npl

 

Spende für Klinik

Die Alexander von HumboldtStiftung hat der Kinderklinik und der zweiten Klinik für Innere Medizin der Budapester SemmelweisUniversität einen InfrarotAnalysator und weitere Einrichtungen im Wert von rund 70 000 Mark gespendet. E. Mayer

 

Deutsche Diplome

Zum dritten Mal hat der Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Budapest Diplome an Absolventen des deutschsprachigen Studiengangs verliehen. Vom Auswärtigen Amt in Bonn unterstützt, wird der Ausbildungsgang gemeinsam mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau angeboten. npl

 

Donaufest in Ulm

Die Donau verbindet. Die Donau, der zweitlängste Strom Europas, durchfließt oder berührt insgesamt zehn Staaten. Ulm und NeuUlm veranstalteten im Juli gemeinsam das Internationale Donaufest mit Teilnehmern aus den AnrainerStaaten der Donau. Obwohl das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm erst im kommenden Jahr offiziell eröffnet wird, gab es dort aus Anlaß des Donaufestes bereits vier Ausstellungen zu sehen. Aus Ungarn kamen nach Ulm unter anderem das Honvedund das HegedüsEnsemble, György Dalos und weitere Künstler. jr

 

Jugendmusiker in Budapest

Einen musikalischen Leckerbissen boten die HarmonikaSpieler des badenwürttembergischen JugendAkkordeonOrchesters im Bildungszentrum des 12. Budapester Bezirks. Weitere Stationen der Musiker, deren Konzert zugunsten der Selbstverwaltung der SchwabenbergUngarndeutschen veranstaltet wurde, waren Keszthely, Pécs, Bóly. E. Mayer

 

Repräsentanz in Ungarn

Die Südwestdeutsche Landesbank (SüdwestLB) hat dieses Jahr in der ungarischen Hauptstadt Budapest offiziell ihre Repräsentanz eröffnet. Ungarn ist nach Angaben des Vorstandsmitglieds der SüdwestLB, Dr. Siegfried Jaschinski, ein wichtiges Zielland im Zuge der neuen Europastrategie der Bank im Verbund mit den badenwürttembergischen Sparkassen. E. Mayer

 

DUGNachrichten

Besuch aus Máriakemend

Auf die Initiative einer ehemaligen Bürgerin aus Máriakemend bei Pécs geht der Besuch einer Schülergruppe aus Máriakemend in Staig zurück. 16 Schülerinnen und Schüler waren in Staig bei Gastfamilien untergebracht. Auf die Vermittlung der DUG hin hat die Donauschwäbische Kulturstiftung den Besuch mit 1 100 Mark unterstützt.

 

 

Lkw voller Spenden

Ende Mai 1998 wurde ein Dreieinhalbtonner, beladen mit Hilfsgütern, in erster Linie Möbel und Kleidung, nach Máriakemend losgeschickt. Er kam gut an. Ein kleiner Teil der Möbel war für das Bürgermeisteramt und das Pflegeheim in Mecseknadasd bestimmt. Gespendet wurden aber auch Spiele, die im Kindergarten sinnvolle Verwendung finden, und Bücher, die in der Bibliothek einen Platz erhielten. Die Spenden, darunter von der Firma Bosch und 37 Privatpersonen, wurden von Stephanie Morvay gesammelt und auf den Weg gebracht.

 

Nachwuchstalent

Ernö Fehér, ein junger Mann, der das Musikgymnasium in Kecskemet bis zum Abitur 1998 besuchte, hat jetzt einen Platz am Musikkonservatorium in Budapest bekommen. Der junge Pianist, nach Aussage von Fachleuten ein Nachwuchstalent, nahm Mitte August an einem Wettbewerb in Ettlingen teil. Die DUG unterstützte ihn mit einem Betrag von 550 Mark für die Fahrt nach Ettlingen und die Unterkunft sowie die hohen Teilnahmegebühren von 110 Mark. Leider war die Konkurrenz zu groß, ein Preis sprang nicht heraus. Doch bei einem nachfolgenden Konzert in Gerlingen konnte Fehér die Zuhörerschaft begeistern.

 

Partnergesellschaft

Anfang des Jahres unternahm die DUG einleitende Schritte, um in Ungarn endlich eine Partnergesellschaft zu finden. Schließlich gelang es, den renommierten "HumboldtVerein" dafür zu interessieren. Im Herbst werden sich die Vorsitzenden in Budapest treffen. Vielleicht entwickelt sich daraus eine Partnerschaft.

 

Komitatskrankenhaus

Die DUG möchte das Komitatskrankenhaus Baranya in Pécs unterstützen. Bei einem Lokaltermin soll demnächst geklärt werden, ob und in welcher Form geholfen werden kann.

 

UngarnBuch der DUG

Mitte Oktober erscheint das erste, von der DUG herausgegebene Buch mit dem Titel "Ungarns Rückkehr nach Europa". Der Journalist und Ungarnkenner Jürgen Rahmig beschreibt und analysiert darin den Reformweg Ungarns hin zu Demokratie und Marktwirtschaft. Das Buch kann über die DUGGeschäftsstelle bezogen werden.

 

Hilfe für Petöfi - Buch

Das Finnisch-Ugrische Seminar der Universität Göttingen unter Leitung von Prof. Dr. J. Gulya ist weiterhin mit den Arbeiten zur Computer-Umgestaltung des geplanten Petöfi-Buches beschäftigt, das die DUG finanziell fördert.

 

Termine/Veranstaltungen

Wichtiger Hinweis:

Die für den 8. bis 11. Oktober geplante Herbstreise der DUG fällt dieses Jahr aus.

Kulturtagung:

24. Oktober, ab zehn Uhr: Kulturtagung der Landsmannschaft der Deutschen in Ungarn im Rathaus in Gerlingen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für Fragen im Zusammenhang mit der Veranstaltung ist Herr Loderer der Ansprechpartner.

Ungarischer Abend:

7. November, 19.30 Uhr: Ungarischer Abend im Foyer der Stadthalle in Gerlingen. Veranstalter ist der Verein "Freunde für Tata e.V.". Ansprechpartner ist Herr Bleicher (Tel.: 07156 43 08 44).

 

Service

Namen und Anschriften des DUGVorstandes:

Stephanie J. Morvay

70839 GerlingenSchillerhöhe

Amselweg 35

Tel.: 07156 292 54

 

Christian O. Steger

70174 Stuttgart

Panoramastraße 33

Tel.: 0711 225 720

 

Thomas Bleicher

70839 Gerlingen

Nanetteweg 10

Tel.: 07156 43 08 44

 

Doris Frank

DUGGeschäftsstelle

70839 Gerlingen

Hauptstraße (Rathaus)

Tel.: 07156 205325

Fax: 07156 205345

(die Geschäftstelle ist mittwochs von 16 bis 19 Uhr besetzt)

 

 

Hinweise für den Veranstaltungsteil, Termine, Beiträge und Material für die DUGKorrespondenz bitte an die DUGGeschäftsstelle oder an:

Jürgen Rahmig

Sperberweg 21

72829 Engstingen

Tel. und Fax: 07129 75 60

 

Wir sind übrigens dankbar für Anregungen und Verbesserungsvorschläge zur DUGKorrespondenz!

 

 

Weitere wichtige Anschriften:

 

Botschaft der Bundesrepublik

Deutschland in Budapest:

XIV. Bezirk, Stefánia út 101103

Tel.: 003 61/2 51 89 99

Fax.: 003 61/1 60 19 03

 

Botschaft der Republik Ungarn in Deutschland: Turmstraße 30, 53175 Bonn

Tel.: 02 28/37 11 12

Fax.: 02 28/37 10 25

Außenstelle Berlin:

Unter den Linden 76,

10117 Berlin

Tel.: 2 20 25 61

Fax.: 2 29 22 57

 


 
 
 
 



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